Von der Aufnahme Regenmacher

Songtext

Regenmacher

(Verse 1)
Wenn alle Stricke reißen, reißen sie in mir,
die Knoten meiner Tage halten heute nicht mehr hier.
Der letzte Strohhalm splittert leise in der Hand,
das Fass war gestern voll – ich steh schon mittendrin am Rand.

(Pre-Refrain)
Ich wollte alles schaffen, gut und richtig schön,
doch der rote Faden riss – und ich blieb einfach stehn.

(Refrain)
Regenmacher – ich zieh die Wolken an,
lass sie fallen, bis ich kaum noch atmen kann.
Regenmacher – doch ich bleib nicht stehen,
ich lern im Regen weiterzugehen.
Regenmacher – und eines Tages vielleicht,
wird’s wieder leicht — und das Grau weicht.

(Verse 2)
Wenn unter meinen Füßen das Netz zerreißt,
lern ich im Fallen, wer wirklich bleibt.
Der Zug ist längst gefahren, ich steh am falschen Gleis,
doch die, die bei mir bleiben, sind mein kleiner Kreis.

(Pre-Refrain)
Ich knüpfe neue Knoten, näh den Faden an,
und wenn es wieder stürmt, fang ich von vorne an.

(Refrain)
Regenmacher – ich zieh die Wolken an,
lass sie fallen, bis ich kaum noch atmen kann.
Regenmacher – doch ich bleib nicht stehen,
ich lern im Regen weiterzugehen.
Regenmacher – und eines Tages vielleicht,
wird’s wieder leicht — und das Grau weicht.

(Bridge)
Und wenn der Regen wieder gegen mein Fenster schlägt,
bleib ich und warte, bis der Wind sich legt.
Und übe weiter atmen, leise, Schritt für Schritt,
bis aus dem Grau ein Morgen wächst — und ich wachse mit.

(Refrain)
Regenmacher – ich zieh die Wolken an,
lass sie fallen, bis ich kaum noch atmen kann.
Regenmacher – doch ich bleib nicht stehen,
ich lern im Regen weiterzugehen.
Regenmacher – und eines Tages vielleicht,
wird’s wieder leicht — und das Grau weicht.